Dämmstoffe

Gut gedämmt. Aber natürlich.

Darum geht’s hauptsächlich 

Das Stichwort „Wärme“ ist natürlich einer der wichtigsten Punkte beim Thema Dämmung: Um vor großen Wärmeverlusten zu schützen, sollten Dämmstoffe Wärme möglichst schlecht leiten. Äußerst positiv hingegen ist eine gute Wärmespeicherfähigkeit: Diese steht für einen guten Hitzeschutz. Je nach Anwendung können auch Kriterien wie Druckfestigkeit, Brandverhalten oder Feuchtigkeitsverhalten für die Wahl des Dämmstoffes ausschlaggebend sein.
 

Holzfaser: Ihr Einsatz bitte …

Holzfaser-Dämmplatten eigenen sich besonders für die Dach- und Außenwanddämmung, im Inneren als Fußbodendämmung, Dämmung von Decken und Innenwänden sowie in Hohlräumen. Und auch zur Schalldämmung im Innen- wie Außenbereich und zur Trittschalldämmung von Wohnungstrenndecken sind sie selbst bei erhöhten Anforderungen optimal einsetzbar.

Womit sollten Holzbauten nun gedämmt werden?

Jede Dämmung hat ihre spezifischen Vorteile. Daher sollten Sie die Wahl Ihres Dämmstoffes vom jeweiligen Einsatzgebiet abhängig machen. Liegt Ihr Fokus auf Hitze- und Schallschutz? Dann bietet sich eine Dämmung mit Holzfasern an. Wer hingegeben seine Priorität auf Brandschutz setzt, der ist mit Glas- und Steinwolle gut beraten.

Steico Dämmplatte
Steico Dämmplatte

Holzweichfaser

Diese Dämmung atmet.

Wer sich für Holz entscheidet, der sagt „Ja“ zur Natur: Ist es doch der einzige Baustoff, der während seines Wachstums Sauerstoff produziert und CO² speichert – und damit einen wichtigen Beitrag leistet, um den Treibhauseffekt zu verringern. Und da man in einen Ferrari auch kein Öl aus der Fritteuse tankt, sollte es in Verbindung mit Holz auch zum Einsatz von baubiologisch und ökologisch vertretbaren Baustoffen im Bereich der Dämmung kommen.
 
 
 
 
 
 
Steico
Steico

Natürlich

Die Vorteile liegen auf der Hand.

Natürliche Holzfasern weisen alle Vorteile des Naturbaustoffs Holz auf. Die flexiblen Dämmplatten sind diffusionsoffen, sodass Feuchtigkeit nach außen gelangen kann – ähnlich wie bei guter Funktionskleidung. Weitere Vorteile sind:

  • Lärmschutz: Dank der faserigen Struktur und der höheren Rohdichte leisten diese Dämmstoffe einen wichtigen Beitrag zum Schallschutz – vom Straßen- oder Fluglärm bis hin zur Trittschalldämmung.
  • Hitzeschutz im Sommer: Diese Dämmstoffe setzen der sommerlichen Hitze durch ihre hohe Rohdichte deutlich mehr Widerstand entgegen, sodass es im Gebäudeinneren angenehm kühl bleibt.
  • Kälteschutz im Winter: Dank der porösen Struktur schließen Holzfaser-Dämmstoffe viel Luft ein und bieten so effizienten Kälteschutz. Ob Holzbau- oder Massivbauweise, von der Dämmung nach EnEV-Anforderungen (Energieausweis) bis zum Passivhaus: Es gibt eine ökologische Lösung.
  • Diffusionsoffen und regensicher: Mit Holzfaser-Dämmstoffen kann Wasserdampf nach außen entweichen. Das verhindert Schimmel und Konstruktionsschäden. Gleichzeitig bieten wasserabweisende Produkte wirksamen Schutz vor der Witterung.
  • Spart Energie und steigert den Gebäudewert: Sie erhalten ein umfassendes Dämmstoffsortiment für Dach, Decke, Wand und Fassade bei Neubau und Sanierung: So können Sie den Energieverbrauch drastisch reduzieren und steigern gleichzeitig den Wert der Immobilie.

Sauna im Haus? - Besser gut dämmen.

Wer seine Wohnräume – besonders unter dem Dach – im Sommer vor Überhitzung schützen möchte, der hat mit der Auswahl des richtigen Dämmstoffs einen wichtigen Schritt getan: Dieser sollte durch seine Wärmespeicherfähigkeit den Wärmefluss von außen bis ins Rauminnere so stark wie möglich dämpfen und zeitlich erheblich verzögern.

Die gute Nachricht
Holz ist unter den Baumaterialien jener Werkstoff, der die höchste Wärmespeicherfähigkeit besitzt. Deshalb bieten Dämmplatten aus Holz im Vergleich zu konventionellen Dämmstoffen einen erheblich besseren Hitzeschutz im Sommer.

Die Wärmespeicherfähigkeit ist generell ein wichtiger Punkt: Sie sorgt dafür, dass die entstehende Wärmeenergie von der Holzfaserdämmung aufgenommen, lange gespeichert (Phasenverschiebung) und nur in geringen Mengen an den Innenraum weitergeleitet wird (Amplitudendämpfung). Da in der nächtlichen Abkühlphase die gespeicherte Wärmeenergie wieder an die Außenumgebung abgegeben wird, fällt die Temperaturschwankung im Innenbereich sehr gering aus.

So sieht die Umsetzung aus
Zum sommerlichen Hitzeschutz tragen bekanntermaßen konstruktive Einflüsse wie Lage und Größe der Fenster, Luft- und Winddichte des Gebäudes sowie eine hinterlüftete Konstruktion bei. Entscheidend ist aber vor allem auch die Materialwahl des Dämmstoffes: Er muss sowohl gegen Kälte im Winter als auch gegen Hitze im Sommer schützen. Holzfaserplatten erfüllen beide Anforderungen in besonderem Maße.

Kontakt & Anfragen

Für Fragen oder Informationen über Dämmstoffe und Dämmmaterialien steht
Ihnen unser Ansprechpartner Herr Benjamnin Nakielski gerne zur Verfügung:

Benjamin Nakielski
T: +49 341 250 11 - 76
F: +49 341 250 11 - 39
benjamin.nakielski@jaf-imholz.de