Sperrholz

Sperrholz erklärt.

Was ist Sperrholz nun genau?
Sperrholz ist der Oberbegriff für verschiedene Plattenarten, die aus aufeinander geleimten Holzlagen bis 7 mm Dicke bestehen. Typisch für diese vielseitig einsetzbare Plattenart ist der symmetrische Aufbau: Die einzelnen Lagen sind – meist um 90 Grad – versetzt und „sperren“ daher ab. Die Anzahl der Furnierlagen ist mindestens 3-schichtig und stets ungerade. Ausnahme: Beim vierfachen Aufbau sind die zwei Mittellagen parallel ausgerichtet.

 

Was steckt drin, wenn Sperrholz draufsteht?
Man unterscheidet Sperrhölzer aus heimischem Laubholz wie Buche, Birke, Pappel, Ahorn, Eiche, Esche und eher selten Linde sowie Sperrhölzer aus Nadelholz wie Fichte und Kiefer. Auch außereuropäische Holzarten sind für die Sperrholzerzeugung geeignet. Für Formsperrholz wird am häufigsten Buche, aber auch Esche und Ahorn verwendet.

 

Wie wird Sperrholz hergestellt? 
Die zugeschnittenen Furniere werden technisch getrocknet, um danach sortiert werden zu können. Zusätzlich werden die Furniere zusammengefügt, Fehlstellen ausgebessert und dann verklebt. Die einzelnen beleimten Furnierschichten werden abwechselnd 90 Grad versetzt zusammengelegt und anschließend wahlweise kalt vorgepresst.

In rund 150°C heißen Etagenpressen werden die Furniere zu Platten gepresst. Nach der Abkühlung werden die Platten besäumt, geschliffen und auf das gewünschte Endmaß zugeschnitten. Die Platten werden nach Qualität sortiert und können in der Nachbearbeitung noch beschichtet werden.

Damit können Sie bauen:
Betonschalungsplatte.

Diese Platte bringt sogar Beton in Form: Speziell beschichtetes Sperrholz hat sich als ideales Material für die Betonschalungstechnik erwiesen und ist heute im Hoch- und Tiefbau unersetzbar.

Neben den Produkten starker Partner hat IMHOLZ eine Reihe von eigenen Produkten entwickelt, die sich auf dem Markt unter dem Namen „Europly“ einen Namen gemacht haben. ImHolz arbeitet übrigens eng mit Anbietern von Schalungssystemen zusammen, um die Produkte auch in der Praxis immer wieder weiter zu optimieren. Ein in der Praxis sehr geschätztes Produkt stellt Sveza Deck 350 dar. Das Schalungssperrholz ist nicht nur robust, sondern vereinfacht durch sein Netzmuster auch die Vermessung und den Zuschnitt.

Das hat Tradition: Sperrholz im Fahrzeugbau.

Seit Jahrzehnten wird Sperrholz im Fahrzeugbau eingesetzt. Ob rutschhemmende oder dekorative Oberflächen, geräuschabsorbierende oder stabilisierende Mittellagen: Fahrzeugbauer finden in unserem Sortiment garantiert das ideale Sperrholz – sei es für Böden, Seitenwände oder im Innenausbau. Den Einsatzbereichen sind kaum Grenzen gesetzt.

Kein Wunder also, dass Erzeuger von Sattelauflegern und Fahrzeuganhängern, Waggonbauer, Yacht- und Flugzeugbauer in ganz Europa seit Jahrzehnten auf Sperrholz-Lösungen von unserem Unternehmen setzen.

Die Vorteile

  • Es besitzt vielfältige Formate und bietet kundenspezifische Produkte.
  • Es kann schnell und kostengünstig eingebaut werden.
  • Das gute Gewicht-Festigkeits-Verhältnis erhöht die Ladekapazität und sorgt für Kraftstoffersparnis.
  • Die lange Nutzungsdauer der Platten ermöglicht niedrige Kosten und kurze Werkstattaufenthalte.
  • Die eigens entwickelten widerstandsfähigen Oberflächen haben ausgezeichnete Abriebwerte und eine hohe Biegefestigkeit.

Das wird gefordert
Wichtige Prüfkriterien sind einerseits Abrieb, Festigkeit und Brandverhalten und andererseits die Beständigkeit gegen Wasser, Lösemittel und Chemikalien.

Fahrzeugböden sollten eher Verschleißfestigkeit und ein höheres Gewicht aufweisen. Deshalb werden in diesem Anwendungsgebiet Furniersperrhölzer wie beispielsweise Birke bevorzugt. Bei der Anwendung von Sperrholzplatten muss unbedingt darauf geachtet werden, dass auch die Kanten versiegelt sind – somit kann kein Wasser eindringen.

Birkensperrholz
Vielsietig, flexibel und überall im Einsatz - Birkensperrholz punktet bei Architekten, Designern und Verarbeitern.

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