Das hilft bei grauem Holz auf der Terrasse

5. Januar 2018
Trübes Wetter, dichter Nebel, graue Terrasse – doch was hat es eigentlich auf sich mit der Vergrauung des Holzes in Outdoor-Bereichen wie Terrassen oder Fassaden?

Vorweg können wir schon einmal beruhigen: Die Vergrauung ist ein natürlicher Prozess, der dem Holz nicht schadet. Werden die konstruktiven Holzschutzmaßnahmen eingehalten, bleiben die mechanischen Eigenschaften des Holzes auch nach der Vergrauung unverändert.
 

Was eigentlich dahintersteckt

Durch die UV-Strahlung der Sonne ändert sich die chemische Zusammensetzung der Holzoberfläche. Das Lignin, einer der Hauptbestandteile von Holz, wird abgebaut. Und ist die Holzoberfläche direkter Witterung wie Regen oder Schnee ausgesetzt, werden die wasserlöslichen Abbauprodukte des Lignins ausgewaschen. Was dann zurückbleibt ist die silbrig-graue Zellulose. Hinzu kommen Staubpartikel und dunkelfärbige Schimmelpilze, die die Oberfläche je nach Holzart nach rund einem Jahr in ein dunkles Grau verwandeln. Dabei variieren die Farbtöne einer Fläche je nach Wetter oder Sonnenausrichtung.
 

Beispiele für Vergrauungsstadien

Eiche

Thermo-Esche

Teak

 

Hilfreiche Tipps

Wer lieber die ursprüngliche Holzfarbe seiner Terrasse oder Fassade erhalten möchte, der kann auf einige Pflegemittel zurückgreifen: Ein Holzschutzmittel für die Terrassen- oder Fassadenfläche schützt beispielsweise vor der Vergrauung. Im Gegensatz dazu sorgt ein Vorvergrauungsanstrich auf Fassadenprofilen für eine einheitlich graue, verwitterungsähnliche Färbung, die bezüglich ihrer Farbgebung keine weitere Pflege mehr braucht.

Und wer weniger Zeit investieren möchte, der setzt am besten auf pflegeleichte Alternativen – wie etwa Dielen aus dem Verbundstoff WPC. Der amerikanische Marktführer TimberTech bietet sogar 25 Jahre Garantie gegen Ausbleichen.

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